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Nebenwirkungen: Schlafmittel und Beruhigungsmittel

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Schlaf- und Beruhigungsmittel werden vor allem dann eingenommen, wenn es häufig zu Schlafstörungen und Schwierigkeiten beim Einschlafen kommt. Viele Schlafmittel wirken ähnlich wie die meisten Beruhigungsmittel.

Sie sorgen für die Aufhebung des Unruhegefühls beim Betroffenen, welches oft durch psychische Anspannung entsteht und das Einschlafen problematisch macht.

Jedoch können Schlafmittel, obwohl überwiegend auf pflanzlicher Basis hergestellt, Nebenwirkungen haben. Zu den häufigsten Nebenwirkungen nicht pflanzlicher Schlafmittel gehören neben Kopfschmerzen, Koordinierungsstörungen und Übelkeit auch Gedächtnisverlust und Tagesmüdigkeit, welche meist dann auftritt, wenn der individuelle Schlafrhythmus durcheinander gebracht wird.

Auch kommt es bei fast allen Mitteln zu einer Verringerung der Reaktionsfähigkeit. Daher ist von Tätigkeiten, bei denen eine schnelle Reaktionsfähigkeit von Bedeutung ist abzuraten.

Zu beachten ist jedoch, dass sich je nach Art des Schlafmittels verschiedene Nebenwirkungen ergeben können. Das wohl bekannteste und aufgrund seiner Bestandteile kostengünstigste Schlafmittel ist das Benzoediazepin. Es sorgt durch einen Beruhigungseffekt dafür, dass man schneller einschläft. Dies geschieht durch Herunterschrauben der Gehirnfunktion, sodass der Organismus sich allmählich beruhigt.

Jedoch führt dieses Mittel oft zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten, sowie zu gestörten Schlafphasen. Zudem kann Benzoediazehpin bei langer Anwendung abhängig machen, was zu einer dauerhaften Sucht führen kann und den gesamten Organismus durcheinander bringt, da man ohne das Schlafmittel gar nicht mehr schlafen kann.

Weitaus stärkere Schlaf und Beruhigungsmittel als das Benzoediazepin sind Antidepressiva. Diese sind nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes einzunehmen, da die Suchtgefahr hier besonders groß ist.

Allein rein pflanzliche Schlaf- und Beruhigungsmittel kommen fast ohne Nebenwirkungen aus und können auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Letztmalig bearbeitet am: 22. April 2009